Fehlt ein Zahn, verändert sich mehr als das Lächeln. Nachbarzähne kippen in die Lücke, Gegenzähne wachsen heraus, der Biss verschiebt sich, und der Kiefer baut Knochen ab, wo er nicht mehr belastet wird. Auch ein stark zerstörter Zahn braucht Schutz, damit er nicht bricht.
Wir erhalten einen Zahn, solange das medizinisch sinnvoll ist. Teilkronen und Kronen schützen geschwächte Zähne, Brücken schließen einzelne Lücken und Prothesen ersetzen mehrere oder alle Zähne. Auf Wunsch können Prothesen durch Implantate zusätzlich stabilisiert werden. Häufig verwenden wir metallfreie Keramik, weil sie gut verträglich und optisch unauffällig ist. Statt eines klassischen Abdrucks scannen wir digital.
Offene Zahnlücken können den Biss verändern und eine spätere Versorgung erschweren. Lassen Sie sich deshalb frühzeitig beraten, welche Lösung zu Ihrer Situation passt.
Von der Planung bis zum Einsetzen brauchen wir in der Regel zwei bis drei Termine innerhalb von zwei bis drei Wochen.
Wir untersuchen Zähne, Zahnfleisch und Biss und fertigen bei Bedarf ein Röntgenbild an. Nach etwa 30 Minuten kennen Sie die möglichen Versorgungen, ihre jeweiligen Vor- und Nachteile sowie die voraussichtlichen Kosten. Alle Angaben erhalten Sie auch schriftlich.
Unter Betäubung bereiten wir den Zahn vor und scannen die Situation digital, ohne Abdruckmasse. Sie gehen mit einem Provisorium nach Hause. Nach ein bis zwei Wochen setzen wir den fertigen Ersatz ein und prüfen den Biss.
Kleine Druckstellen justieren wir in einem kurzen Termin nach. Danach gehört der Zahnersatz zur regulären Vorsorge alle sechs Monate; bei Prothesen empfehlen wir eine jährliche Kontrolle des Sitzes.
Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss, der sich mit gepflegtem Bonusheft erhöht. Die Differenz zur gewählten Versorgung – etwa Vollkeramik oder implantatgetragener Ersatz – tragen Sie privat nach GOZ. Vor Beginn erhalten Sie einen Heil- und Kostenplan, den wir gemeinsam durchgehen.
Nein, denn der Zahn wird vor der Behandlung betäubt. Wenn die Betäubung nachlässt, kann er einige Tage empfindlich auf Kälte reagieren. Das Provisorium schützt ihn in dieser Zeit. Bitte melden Sie sich, wenn die Beschwerden länger anhalten.
Kronen und Brücken aus Keramik halten bei guter Pflege in der Regel zehn bis fünfzehn Jahre und länger. Prothesen müssen von Zeit zu Zeit unterfüttert werden, weil sich der Kiefer verändert.
Welche Versorgung zu Ihnen passt, hängt vom Befund, dem Zustand der Nachbarzähne und Ihren persönlichen Wünschen ab. Für eine Brücke dienen die Nachbarzähne als Pfeiler. Ein Implantat ersetzt die Zahnwurzel, ohne sie zu beschleifen. Wir erklären Ihnen beide Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen.